Ich setze mich für die Freiheit des ärztlichen Berufs und gegen Bevormundung von außen ein.

Unsere Fortbildung muss frei sein von finanziellen Interessen.

Ich will Ärztinnen und Ärzte wieder zusammenbringen, auch mit fachübergreifenden ethischen Themen.

Notfallversorgung, hausärztliche Versorgung, Spitzenmedizin, gesunde Lebensbedingungen, das sind Aufgaben für uns und für die Gesellschaft.

Die Qualität zählt, nicht der Status.

Entscheidungen müssen individuell im Kontakt mit dem einzelnen Patienten getroffen werden.

Gerade wenn wir neue Wege gehen, muss die Grundlage stabil sein.

Ich wünsche mir eine Berufsordnung, die noch klarer, noch einfacher ist. Sie soll die Berufsausübung, auch die Kooperation ermöglichen, nicht verhindern.

Als Bezirksbeirat der KV weiß ich, wo in der Praxis der Schuh drückt. Vom Aufsichtsrat unseres Klinikverbunds kenne ich die Situation der Krankenhausärzte.

Wir brauchen starke Verbände und den Blick fürs Ganze. Dafür trete ich an.

Ich trete für ein berufspolitisches Lager an: Die Ärzte.

Näher bei den Kolleginnen und Kollegen.

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Über mich

Überblick

am 28.9.1962       geboren in Ochsenhausen. 
1982 Abitur am Salvatorkolleg Bad Wurzach
1982 - 1988 Medizinstudium in Ulm
1988 - 1998 Weiterbildung in Biberach und Stuttgart
1998 Niederlassung in Echterdingen

 


Kindheit und Schulzeit

Meine Familie stammt aus Oberschwaben, Ich wuchs auf als viertes Kind, mit einigen Freiheiten des Jüngsten, aber doch nach klaren Regeln, ohne die eine kinderreiche Familie nicht bestehen kann. Mein Vater war Musikwissenschaftler, Historiker und Kirchenmusiker. Beides, die Geisteswissenschaft und die Musik haben auch meine Schulzeit geprägt.


Studium und Weiterbildung

Nach dem Abitur am Humanistischen Gymnasium in Bad Wurzach studierte ich Medizin an der Universität Ulm. Meine Doktorarbeit in der Chirurgie brachte mich zu meiner ersten Stelle an den Kreiskliniken Biberach und dann mit meinem Doktorvater Prof. Bittner ans Marienhospital in Stuttgart.

Nach der Facharztweiterbildung Chirurgie leistete ich ein Jahr Grundwehrdienst ab als Truppenarzt, als Facharzt für Chirurgie, als Notarzt auf dem Großraumrettungshubschrauber der Bundeswehr in Laupheim, außerdem mit einem Schwerpunkt. Es folgten die Weiterbildung Unfallchirurgie und Chirotherapie.


Selbstständige Tätigkeit

Seit 1998 als Durchgangsarzt niedergelassen in Echterdingen, zunächst in einer Einzelpraxis, heute zusammen mit einem Orthopäden. Regelmäßig bilde ich junge Kolleginnen und Kollegen weiter, vor allem angehende Allgemeinmediziner. 


Berufspolitische Schwerpunkte

Schon als Student bin ich eingetreten in den Hartmannbund. Mitte der 90-er Jahre wurde ich als Gewerkschafter für die Kollegen Mitglied in der Mitarbeitervertretung im Marienhospital und auch erstmals im Vorstand der Kreisärzteschaft Stuttgart. Bis heute bin ich Mitglied im Marburger Bund

Nach meiner Niederlassung in Echterdingen wurde ich Mitglied im Vorstand der Kreisärzteschaft Esslingen, etwa zur selben Zeit Mitglied im MEDI-Verbund. Hier wie dort mit denselben Prinzipien; Konsequent fachübergreifend, in enger Zusammenarbeit von Hausärzten, Fachärzten und Klinikärzten. 

Mit engagierten Kollegen zusammen habe ich unsereNotfallpraxis am Krankenhaus aufgebaut. Das war nur möglich durch den engen Kontakt zum Chefarzt in der Chirurgie. Er hat seine Kollegen und vor allem seine Geschäftsführung überzeugt, dass wir der Klinik nichts wegnehmen. Ich habe bei den Niedergelassenen für den Standort am Krankenhaus geworben, gegen die Ängste, wir würden von der Filderlinik einverleibt. Das war ein ziemlich dickes Brett, das wir zusammen gebohrt haben, über die Sektorengrenzen hinweg. 


Kammerarbeit / Funktionen

Nahezu die gesamte Zeit meiner Berufstätigkeit war ich Mitglied im Vorstand meiner Kreisärzteschaft, zuerst in Stuttgart, dann in Esslingen, bis heute. 

Zeitgleich mit meiner Niederlassung wurde ich das erste Mal Delegierter der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, seit 2003 der Landesärztekammer Baden-Württemberg. 2005 wurde ich in den Kammervorstand in Nordwürttemberg gewählt, zunächst als Beisitzer, dann als Rechnungsführer und aktuell als Vizepräsident. Mein Schwerpunkt ist hier vor allem die Weiterbildung. Bis 2019 war ich stellvertretender Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses, im Vorstand Beauftragter für Notfallmedizin, als Vorstandsmitglied Leiter der AG NS-Vergangenheit und der AG Medizinethik.

In der Landesärztekammer bin ich als Vorsitzender des Widerspruchsausschusses ebenfalls Mittler zwischen dem Vorstand und den Kollegen in all den Fällen, in denen keine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann, eine fordernde und interessante Aufgabe zugleich. Ich bin wie kaum ein anderer aktiv gewesen in einer Vielzahl von Ausschüssen, teils über 16 Jahre hinweg, Zuletzt Mitglied der Ausschüsse für Weiterbildung, Fortbildung, Berufsordnung, Medizinische Fachberufe, Notfallmedizin, und im Haushaltsausschuss, hier aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Rechnungsführer auch stellvertretender Vorsitzender.

Bei der Kassenärztlichen Vereinigung bin ich Mitglied des Bezirksbeirats in Stuttgart, kümmere ich mich um den Ärztlichen Notfalldienst als Vorsitzender des Vereins Notfallpraxis Filder, als Notfallpraxisbeauftragter der ARGE Notfalldienst im Kreis Esslingen und als Mitglied im Bereichsausschuss für den Rettungsdienst im Kreis Esslingen. Außerdem gehöre ich der Notfalldienstkommission Nordwürttemberg und dem Notfalldienstausschuss der Vertreterversammlung an.

Ich bin Mitglied im Zulassungsausschuss und im Beschwerdeausschuss. Inbeiden Funktionen geht es individuell um die Anliegen des einzelnen Kollegen. In beiden Funktionen muss ein Ausgleich geschaffen werden zwischen den Interessen der Ärzte und der Kassen auf der Grundlage von zahlreichen Vorschriften. 


Kommunalpolitik

Als Gemeinderat in Steinenbronn und Kreisrat in Böblingen habe über viele Jahre die öffentliche Verwaltung hautnah verinnerlicht. Anträge, Vorlagenerstellung, Haushaltsrecht, Instanzenweg, Gewaltenteilung, Verfahrensvorschriften, Rechtsaufsicht - vieles hier ist der Kammerwelt sehr ähnlich. Als stellvertretender Bürgermeister habe ich manche Gemeinderatssitzung geleitet und musste mich teils auch in kritischen Situationen, der Presse und der Öffentlichkeit stellen. 

Besonders wertvoll ist für mich die Erfahrung im Aufsichtsrat unseres Klinikverbunds: Hochleitstungsmedizin hat ihren Preis, Personal ist unsere wertvollste „Ressource“, weder die Kassen noch das Land kommen ihren gesetzlichen Finanzierungsauftrag so nach, wie es nötig wäre. Der Jahresabschluss eines klinikeigenen MVZ bedeutet mehr als nur eine schwarze oder rote Zahl. Dahinter stehen Patienten, Menschen, die mit ihren Anliegen zu uns kommen. Und genauso Kollegen, die unter den schwierigen Bedingungen des KV-Systems das Menschenmögliche leisten, um die Versorgung aufrecht zu erhalten.